philipp harnoncourt
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INSZENIERUNGEN
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2013
Barbe-Bleue / Blaubart
Opéra-bouffe in drei Akten und vier Bildern
von Jacques Offenbach
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
Dialogfasssung: Philipp Harnoncourt

styriarte 2013

Premiere am 22.6.2013 in der Listhalle, Graz


gesungen in französischer Sprache mit deutschen Dialogen
halbszenische Aufführung (siehe Anmerkung dazu unten)

Elisabeth Kulman, Mezzosopran (Boulotte)
Johannes Chum, Tenor (Le Sire de Barbe-Bleue)
Sophie Marin-Degor, Sopran (Fleurette / Hermia)
Cornel Frey, Tenor (Le roi Bobêche)
Sébastien Soulès, Bass (Popolani)
Thomas E. Bauer, Bass (Le comte Oscar)
Markus Schäfer, Tenor (Le prince Saphir)
Elisabeth von Magnus, Mezzosopran (La reine Clémentine)

Chorsolisten: Martin Schranz (Alvarez), Shirin Asgari (Héloise), Kathryn Humphries ( Éléonore),
Birgit Völker (Rosalinde), Irena Krsteska (Isaure), Carmen Wiederstein (Blanche)

Arnold Schoenberg Chor
Chamber Orchestra of Europe

Dirigent: Nikolaus Harnoncourt
Malerei und Animation: Max Kaufmann & Eva Grün
Kostüme: Elisabeth Ahsef
Inszenierung, Bühne und Licht: Philipp Harnoncourt

Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue Barbe-Bleue

Fotos von Werner Kmetitsch


-Libretto zweisprachig (Übersetzung P.H.)

-Presse

-Zum sogenannten "halbszenischen" Format, das wir bei der styriarte von "Porgy and Bess" über die "Verkaufte Braut" bis zu "Barbe-Bleue" entwickelt haben:

„Halbszenische Aufführung“ ist für diese Produktionen ein Arbeitstitel in Ermangelung einer treffenderen Bezeichnung. Ich würde es als vereinfachte szenische Aufführung beschreiben. Wir versuchen tatsächlich, Musiktheater im einfachen Sinn des Wortes zu machen, ohne dabei von vornherein von den üblichen Spielregeln des Operbetriebs auszugehen. Kann man vielleicht das Verhältnis von Musik und Bühne anders ausbalancieren? Kann man der Musik etwas mehr Raum geben, ohne dabei die Lust am Theater hintanzustellen? Muss es unbedingt eine konventionelle Bühne sein mitsamt einem komplett ausgeführten Bühnenbild? Muss man sechs Wochen proben mit allem drum und dran? Bringt nicht eine spontane, kurze, sehr kurze Probenarbeit möglicherweise da und dort frischere, vielleicht sogar mutigere Resultate und neue Erfahrungen? Ist es nicht spannend, wenn der persönliche Anteil, den die Sänger ins Spiel bringen einmal etwas größer ist und die Arbeit des Marionettenspielers, der der Regisseur ja immer auch ist, ein etwas geringeres Gewicht hat? Das ist kein Einwand gegen Regietheater, vielmehr ein Plädoyer für offene Versuche, für Lebendigkeit, auch für den Mut zur Lücke und zum Risiko des Scheiterns. Dieses Risiko passt auch besser zur kleinen, improvisierten Form. Könnte so ein Versuch, mit Hingabe und Profession betrieben, dennoch nicht vollkommen abgekartet und grundsätzlich unperfekt, vielleicht bei den Zuhörern und Zusehern ähnliche Saiten anreißen?